{"id":453,"date":"2023-12-03T13:20:16","date_gmt":"2023-12-03T13:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/fotodesign-schneider.info\/?page_id=453"},"modified":"2024-11-28T08:37:05","modified_gmt":"2024-11-28T07:37:05","slug":"stadt-angermuende","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schneider-fotodesign.de\/?page_id=453","title":{"rendered":"Stadt Angerm\u00fcnde"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;zoomInUp&#8220;]<b>Angerm\u00fcnde<\/b>\u00a0ist eine\u00a0Kleinstadt\u00a0im\u00a0Landkreis Uckermark\u00a0im Bundesland\u00a0Brandenburg. Seit 2010 tr\u00e4gt sie das Pr\u00e4dikat\u00a0staatlich anerkannter Erholungsort.<sup id=\"cite_ref-2\" class=\"reference\"><\/sup><sup id=\"cite_ref-3\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p>Im Jahr 1817 wurde Angerm\u00fcnde Kreisstadt des\u00a0Landkreises Angerm\u00fcnde\u00a0in der\u00a0preu\u00dfischen\u00a0Provinz Brandenburg. 1842 bekam die Stadt einen Bahnanschluss durch die\u00a0Berlin-Stettiner Eisenbahn, gefolgt von der Gr\u00fcndung des\u00a0Gest\u00fcts\u00a0G\u00f6rlsdorf im Jahr 1883. Am 13. September 1891 wurde an der Westseite des Marktplatzes ein Kriegerdenkmal f\u00fcr die Gefallenen der\u00a0Einigungskriege\u00a0nach einem Entwurf von\u00a0Albert Manthe\u00a0feierlich enth\u00fcllt. Die beiden Standbilder auf dem Sockel stellten die Kaiser\u00a0Wilhelm\u00a0I.\u00a0und\u00a0Friedrich\u00a0III.\u00a0dar; die Gruppe der beiden Kaiser wurde 1893 f\u00fcr die Kriegerdenkm\u00e4ler in\u00a0Solingen-Ohligs\u00a0und\u00a0Wei\u00dfwasser\u00a0wiederholt.<\/p>\n<p>In der\u00a0Pogromnacht\u00a01938 wurde die\u00a0Synagoge\u00a0in der Klosterstra\u00dfe niedergebrannt. Auch der\u00a0j\u00fcdische Friedhof\u00a0an der Puschkinallee wurde zerst\u00f6rt. Gegen Ende des\u00a0Zweiten Weltkriegs\u00a0wurden am 22. Februar 1945 drei deutsche Soldaten als\u00a0Wehrmachtsdeserteure\u00a0gehenkt. Seit 1965 erinnert im Friedenspark ein Gedenkstein an sie. Kurze Zeit sp\u00e4ter liefen am 27. April 1945 der B\u00e4ckermeister Miers und der Juwelier N\u00f6lte auf der Stra\u00dfe nach Schwedt den anr\u00fcckenden sowjetischen Truppen entgegen und \u00fcbergaben nach kurzen Verhandlungen kampflos die Stadt. Angerm\u00fcnde blieb dadurch von Kriegszerst\u00f6rungen verschont. Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz musste jedoch auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht von zwangsverpflichteten deutschen Helfern noch im selben Jahr abgerissen werden.<\/p>\n<p>1952 bis 1990 war Angerm\u00fcnde Kreisstadt des\u00a0Kreises Angerm\u00fcnde\u00a0im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder), dann im Land\u00a0Brandenburg. Seit der\u00a0Kreisreform in Brandenburg\u00a0im Jahr 1993 geh\u00f6rt die Stadt zum\u00a0Landkreis Uckermark.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Angerm%C3%BCnde\">Wikipedia<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css_animation=&#8220;zoomInUp&#8220;]Angerm\u00fcnde\u00a0ist eine\u00a0Kleinstadt\u00a0im\u00a0Landkreis Uckermark\u00a0im Bundesland\u00a0Brandenburg. Seit 2010 tr\u00e4gt sie das Pr\u00e4dikat\u00a0staatlich anerkannter Erholungsort. Im Jahr 1817 wurde Angerm\u00fcnde Kreisstadt des\u00a0Landkreises Angerm\u00fcnde\u00a0in der\u00a0preu\u00dfischen\u00a0Provinz Brandenburg. 1842 bekam die Stadt einen Bahnanschluss durch die\u00a0Berlin-Stettiner Eisenbahn, gefolgt von der Gr\u00fcndung des\u00a0Gest\u00fcts\u00a0G\u00f6rlsdorf im Jahr 1883. Am 13. September 1891 wurde an der Westseite des Marktplatzes ein Kriegerdenkmal f\u00fcr die Gefallenen der\u00a0Einigungskriege\u00a0nach einem Entwurf von\u00a0Albert Manthe\u00a0feierlich enth\u00fcllt. Die beiden Standbilder auf dem Sockel stellten die Kaiser\u00a0Wilhelm\u00a0I.\u00a0und\u00a0Friedrich\u00a0III.\u00a0dar; die Gruppe der beiden Kaiser wurde 1893 f\u00fcr die Kriegerdenkm\u00e4ler in\u00a0Solingen-Ohligs\u00a0und\u00a0Wei\u00dfwasser\u00a0wiederholt. In der\u00a0Pogromnacht\u00a01938 wurde die\u00a0Synagoge\u00a0in der Klosterstra\u00dfe niedergebrannt. Auch der\u00a0j\u00fcdische Friedhof\u00a0an der Puschkinallee wurde zerst\u00f6rt. Gegen Ende des\u00a0Zweiten Weltkriegs\u00a0wurden am 22. Februar 1945 drei deutsche Soldaten als\u00a0Wehrmachtsdeserteure\u00a0gehenkt. Seit 1965 erinnert im Friedenspark ein Gedenkstein an sie. Kurze Zeit sp\u00e4ter liefen am 27. April 1945 der B\u00e4ckermeister Miers und der Juwelier N\u00f6lte auf der Stra\u00dfe nach Schwedt den anr\u00fcckenden sowjetischen Truppen entgegen und \u00fcbergaben nach kurzen Verhandlungen kampflos die Stadt. Angerm\u00fcnde blieb dadurch von Kriegszerst\u00f6rungen verschont. Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz musste jedoch auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht von zwangsverpflichteten deutschen Helfern noch im selben Jahr abgerissen werden. 1952 bis 1990 war Angerm\u00fcnde Kreisstadt des\u00a0Kreises Angerm\u00fcnde\u00a0im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder), dann im Land\u00a0Brandenburg. Seit der\u00a0Kreisreform in Brandenburg\u00a0im Jahr 1993 geh\u00f6rt die Stadt zum\u00a0Landkreis Uckermark. 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